Woher kommt das Geld eigentlich. Kaum jemand kann diese Frage fachlich genau beantworten. Die häufigste Antwort lautet wohl: Na, Geld kommt von der Bank, der Staat erzeugt es.  Geld ist einfach da. Ich gehe nun mal der Frage nach, wer Geld erschöpft. wo es geboren wird, wer den Zins darauf festlegt - kurz gesagt, wer hat die Kontrolle über das Geld?

Geld - Es ist das Thema Nr. 1 unserer Gesellschaft - noch weit vor dem Thema Liebe.

 

Woher kommt das Geld eigentlich. Kaum jemand kann diese Frage fachlich genau beantworten. Die häufigste Antwort lautet wohl: Na, Geld kommt von der Bank, der Staat erzeugt es.  Geld ist einfach da.

Ich gehe nun mal der Frage nach, wer Geld erschöpft. wo es geboren wird, wer den Zins darauf festlegt - kurz gesagt, wer hat die Kontrolle über das Geld?

Die Suche nach der Geldwurzel führte mich auf die Seite der Deutschen Bundesbank. Im Schülerbuch Geld und Geldpolitik digital gibt es einen Frage Antwort Bereich. LINK 

In welchem Gesetz ist die Geldschöpfung überhaupt definiert? Im FAQ Bereich heisst es dazu:

Es gibt keine direkt rechtliche Regelung. Die Möglichkeit zur Buchgeldschöpfung durch Banken wird vom deutschen Recht vorausgesetzt. Die Buchgeldschöpfung und andere Tätigkeiten der Banken sind grundsätzlich der Aufsicht nach dem Kreditwesengesetz (KWG) und weiteren Gesetzen unterworfen. Da eine übermäßige Buchgeldschöpfung durch die Geschäftsbanken das vom Eurosystem verfolgte Ziel der Preisstabilität gefährden könnte, verfügt das Eurosystem über geldpolitische Instrumente wie die Mindestreservepflicht und die Offenmarktgeschäfte, die es zur Gewährleistung von Preisstabilität einsetzen kann.

Ohh, es gibt darüber gar keine Regelung im Grundgesetz?!

Folglich kann jeder Geld schöpfen, der eine Bank gründet?!

Finanziere ich mein Auto über die Volkswagenbank, schöpft diese dann das Geld für das Auto selbst aus dem Nichts?

Produziere ich Heugabeln und hab das Kleingeld für die Gründung einer Heugabelbank, so kann ich meinen Kunden die Heugabeln ja finanzieren und streiche mir dann noch den Zins für den Kredit ein. Dieses Beispiel ist natürlich krass, demonstriert aber das System. 

Aber wenn ich einen Zins vereinnahme, woher stammt dann das zusätzliche Geld? 

Der Blick auf eine einzelne Kreditschöpfung greift zu kurz. In einer dynamischen Volkswirtschaft werden ständig Kredite vergeben bzw. getilgt und Vermögenswerte angekauft bzw. verkauft. Geldmenge und Realwirtschaft entwickeln sich dadurch im Idealfall gleichgerichtet. Fördern beispielsweise die Kredite das realwirtschaftliche Wachstum, dann können aus dem daraus entstehenden Einkommen Kredit und Zinsen zurückgezahlt werden.

Liebe Bundesbank, was ist das für eine Antwort. Folgt man der Logik und wir wissen ja nun, dass Geld durch Kredit entsteht, so muss doch die Geldmenge aus dem Zins durch neue Kredite geschöpft werden. Beachtet man dabei den Zinseszinseffekt, so unterliegt dies dann der Exponentialfunktion. 

Rechnen wir mal an einem Beispiel: Ich spare 300 Taler monatlich über 45 Jahre zu einem mittleren Zins von 7%, dann habe ich insgesamt 162.000 Taler gespart. Rechne ich aber den Zinseszins hinzu, komme ich auf einen Betrag von sage und schreibe 1.067.702 Taler. Die Geldmenge hätte ich damit um 905.702 Taler vermehrt. Da dieser Zinsbetrag von fast einer Million geschöpft werden muss, braucht es neue Schuldner.  

Drehen wir nun den Spiess einmal um.

Ich gründe eine Bank und schöpfe aus dem Nichts einen Kredit für einen Hauskredit. Mein Kunde nimmt 300.000 Kredit bei mir auf und zahlt im Mittel 6,5% Zins an mich über 30 Jahre. 

Kreditnehmer = Schuldner, selbst schuld oder wie? 

Ich streiche also mit meiner Bank einen Rohgewinn auf Nichts von 382.633 Euro ein. Und für dieses Geschäft brauche ich lediglich eine Banklizenz. Mit diesen Renditen könnte ich mir alles leisten, sogar Einfluss auf Gesetze. Zum Glück kann ich einer Partei ja eine Spende zukommen lassen... läuft.

Man liesst auch immer wieder vom Risiko des Kreditausfalls. Wenn ich aber Kredit aus dem Nichts als einem giralen Buchungssatz (Enter Taste) schöpfe, wo ist denn da mein Risiko?

Was bedeutet das für den Hausbauer? Er schuftet 30 Jahre seiner Lebenszeit, um für mich 382.633 Taler zu erwirtschaften. Und das nach Steuern!

Hoppla, mein Kreditnehmer verliert seinen Job und kann die 1.896 Taler  pro Monat nicht mehr berappen. Was denn nun?

Fragen wir mal die Bundesbank dazu:

Typischerweise verlangen Banken von ihren Schuldnern, dass sie Kredite mit Sicherheiten unterlegen. Kann der Schuldner den von ihm aufgenommenen Kredit nicht bedienen, kann die Bank die Sicherheiten verwerten und dadurch einen Verlust vermeiden oder begrenzen. Der Ausfall eines Kreditnehmers kann eine Abschreibung der Kreditforderung seitens der Bank erforderlich machen. Wenn eine Bank einen Kredit abschreiben – als Verlust buchen – muss, läuft dies auf eine Verkürzung der Aktivseite ihrer Bilanz hinaus (der entsprechende Betrag wird ausgebucht). Auf der Passivseite der Bilanz muss es dann zu einer entsprechenden Verkürzung kommen. In einer Art Kaskade vermindert dies in einem ersten Schritt zum Beispiel den in der laufenden Periode aus der übrigen Geschäftstätigkeit erwirtschafteten Gewinn, oder es vermindern sich die (in früheren Perioden erwirtschafteten) Rückstellungen. Reichen diese Positionen zur Abdeckung des Verlusts nicht aus, vermindert sich das Eigenkapital der Bank.

Ja, du hast richtig gelesen. Ich habe mir natürlich eine Grundschuld in sein Grundbuch eintragen lassen. Zahlt mein Schuldner nicht mehr, so kann ich ihm sein Haus wegnehmen. Gibt er mir das nicht freiwillig raus, habe ich auch vorgesorgt. Mit seinen Steuern finanziert er Gerichte und dessen Vollstrecker, die mir zu meinem RECHT verhelfen.

Ich bekomme also für eine substanzlose Giraldeldbuchung echte Steine, Fenster, Türen und natürlich auch das Besitzrecht an dem Boden. 

Unser Geldsystem ist eine reines Pyramidenspiel. Funktioniert am Anfang ganz gut kippt aber, wenn dem System die Schuldner ausgehen. Die Coins dieses Systems heissen: Euro, Dollar, Yen, Pfund... Es sind alle Subwährungen eines einzigen Spiels.

 

Was ist nun bei BITCOIN anders?

BITCOIN entsteht nicht durch Schuld, sondern durch Rechenarbeit. Die Menge der umlaufenden BITCOIN ist begrenzt. Ca. 2/3 der maximalen Anzahl ist bereits geschöpft. Während Schuldgeld systembedingt inflationiert und Kaufkraft verliert, steigt die Bewertung der Kryptowährung in Bezug zum Schuldgeld mit jedem Zuwachs seiner Benutzung. Also, je mehr Leute BITCOIN kaufen, desto höher seine Bewertung. Auch bewegt sich der Coin nicht im Rechtskreis des Schuldgeldes. Kein Handlanger der Bank (Gericht) der Welt kann auf die Wallet zugreifen. Ausser man erpresst mit Gewalt die Herausgabe des Private Key.

Je mehr Opfer das Schuldgeldsystem in seiner Endphase, dem Ausbleiben von exponentiellem Wachstum, generiert, um so mehr Menschen werden die Flucht in BITCOIN ergreifen. 

FOOTPRINTER TN

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